Dreissensia Brardi Faujas. Miocän. Weissenau bei Mainz. (Nat. Größe.)

Dreissensia van Beneden (Tichogonia Roßm.) (Fig. [619]). Abgerundet dreieckig oder viereckig glatt, mit Epidermis bedeckt. Unter den terminalen Wirbeln eine Platte, worin sich der kleine, vertiefte, vordere Byssusmuskel inseriert. Rechte Schale zuweilen mit schwachem Zahn. Mantellappen verwachsen, Siphonen vorragend. Lebend in brackischen und süßen Gewässern von Europa, Asien, Südamerika, Westindien und Afrika. Eocän bis jetzt.

Dreissensiomya Fuchs. Wie vorige, aber mit Mantelbucht. Miocän.

Congeria Partsch (Fig. [618]). Wie Dreissensia, jedoch hinter dem vorderen Muskeleindruck ein kleiner löffelartiger Vorsprung zur Aufnahme eines zweiten Muskels. Tertiär bis lebend. Sehr häufig im Miocän und Pliocän von Osteuropa (Congerienschichten).

Fig. 620.

Lithodomus inclusus Phil. sp. Groß-Oolith. Minchinhampton. a, b Schale von der Seite und vom Rücken (nat. Größe), c mit Schlamm ausgefüllte und erhärtete Wohnungsröhre.

2. Ordnung. Homomyaria.
(Dimyaria Lam., Isomyaria Ray Lankaster).

Beide Schließmuskeln von gleicher oder nahezu gleicher Größe. Vier oder zwei Kiemenblätter vorhanden. Mantellappen getrennt oder verwachsen.