Fig. 656.

Crassatella Bronni Merian. Oligocän. Weinheim bei Alzey. (Nat. Gr.)

Crassatella Lam. (Fig. [655], [656]). Dickschalig, länglich oval, vorne häufig mit Lunula. Schloßzähne 2:2. Etwa 70 fossile und 36 lebende Arten. Kreide bis jetzt.

Triodonta Koenen (Oligocän), Ptychomya Ag., Stearnsia White (Kreide).

Gouldia Ad. Oval, klein. Schloßzähne 2:1-2. Vordere Seitenzähne leistenartig. Kreide bis jetzt.

7. Familie. Megalodontidae. Zitt.[48]

Schale gleichklappig, sehr dick, meist glatt oder fein konzentrisch gestreift. Schloßplatte breit, mit 2:2 starken, ungleichen Schloßzähnen und zuweilen einem vorderen und hinteren Seitenzahn. Band äußerlich, durch dicke Fulcra gestützt. Hinterer Muskeleindruck meist auf einer hervorragenden Leiste gelegen, vorderer klein. Devon bis Jura.

Die Megalodontiden beginnen im Devon und endigen im Jura. Hauptverbreitung in der alpinen Trias. Sie stehen einerseits den Astartiden, anderseits den Pachyodonten, und zwar der Gattung Diceras nahe. Sie werden vielfach als Vorläufer der letzteren betrachtet. Nach G. Böhm zeigt Pachyerisma genetische Beziehungen zu Cardium.