Fig. 672.

Plagioptychus Aguilloni d'Orb. (Pl. Coquandi Math.) aus dem Rudistenkalk von Le Beausset, Var. A rechte, B linke Klappe ein und desselben Individuums von innen (2/3 nat. Größe). (a vorderer, a' hinterer Adduktor, l Ligamentfurche, c vorderer, c' hinterer Schloßzahn der linken Klappe, d' Zahngrube, s Septum der linken Klappe.) C Querschnitt durch die kleine Schale in der Nähe des Randes (vergrößert.) (y Kanäle der mittleren Schalenschicht. Postanger bei St. Gilgen.

Plagioptychus Math. (Sphaerucaprina Gemmellaro, Orthoptychus Futterer) (Fig. [671]. [672]). Rechte Klappe konisch oder eingerollt, mit dem Wirbel aufgewachsen, linke Klappe gewölbt, mit eingekrümmtem Wirbel. Band äußerlich in einer tiefen Rinne hinter den Wirbeln nach vorne gegabelt und jederseits in einer Furche bis zur Wirbelspitze verlängert. Schloß und Schalenstruktur ähnlich Caprina, jedoch die freie Schale in der inneren Schalenschicht mit weiten Parallelkanälen, deren Begrenzungswände sich nach außen mehrfach verästeln und dadurch eine größere Anzahl in dreieckigen, nach innen zugespitzten Räumen verteilter, feiner peripherischer Parallelkanäle bilden. Cenoman. Turon.

Polyconites, Sellaea di Stef. Unt. Kreide Sicilien.

Caprinula d'Orb. (Chaperia Mun.-Chalmas) (Fig. [673]. [674]). Rechte Schale verlängert, aufgewachsen, konisch oder mit eingekrümmtem Wirbel; linke Klappe spiral eingerollt, kleiner. Beide Schalen von zahlreichen parallelen Kanälen durchzogen, wovon die peripherischen erheblich kleineren Durchmesser besitzen als die inneren. Schloß ähnlich Caprina. Cenoman. Turon. Besonders häufig in Portugal, Sicilien und Texas.

Fig. 673.

Caprinula Baylei Gemm. Kreide von Addaura bei Palermo. 1/2 nat. Größe (nach Gemmellaro).