Fig. 702.
Laevicardium (Discors) discrepans Bast. Miocän. Dax bei Bordeaux. (Nat. Größe.)
Cardium Lin. (Fig. [700]). Gewölbt herzförmig oder länglich oval, radial gerippt oder gestreift, meist geschlossen, Wirbel vorspringend, aber schwach gekrümmt. Ränder gekerbt. Schloß jederseits mit zwei kräftigen Schloßzähnen und vorne und hinten mit einem Seitenzahn. Etwa 200 recente und mehrere Hundert fossile Arten von der Trias an.
Protocardia Beyr. (Fig. [701]), Laevicardium Swains. (Fig. [702]), Hemicardium Cuv. etc.
Limnocardium Stol. (Fig. [703]). Oval oder quer verlängert, hinten abgestutzt und meist klaffend. Schloßzähne schwach, Seitenzähne entfernt, kräftig. Manteleindruck meist mit kurzer Bucht. In brackischen Miocänablagerungen, namentlich in der sarmatischen und pontischen Stufe von Osteuropa. Lebend in brackischen Buchten des Kaspischen und Schwarzen Meeres und des Aralsees.
Fig. 703.