Cyprimeria discus Math. sp. Kreide. Gosautal.
Venus Lin. (Fig. [712]). Oval, rundlich bis dreieckig oder herzförmig, dick, glatt, konzentrisch oder radial verziert. Ränder glatt oder fein gekerbt. Schloßplatte breit, jederseits mit drei einfachen divergierenden Schloßzähnen. Mantelbucht kurz, winklig. Jura bis jetzt. Etwa 200 lebende Arten und fast ebenso viele fossile. Diese höchst formenreiche Gattung wurde in zahlreiche Subgenera zerspalten (Mercenaria Schum., Chione Megerle, Gemma Desh. etc.).
Cytherea Lam. (Fig. [713], [714]). Wie Venus, jedoch linke Klappe außer den drei Kardinalzähnen noch mit einem vorderen liegenden Lunularzahn. Schloßzähne zuweilen gespalten. Jura bis jetzt. Hauptverbreitung im Eocän. Von den zahlreichen Untergattungen sind Meretrix Lam., Dione Gray und Tivela Link am häufigsten.
Tapes Megerle (Pullastra Sow.) (Fig. [715]). Quer oval, mehr oder weniger verlängert. Schloßplatte schmal, jederseits mit divergierenden oder fast parallelen, häufig gespaltenen Schloßzähnen. Mantelbucht tief. Kreide bis jetzt. Etwa 150 lebende Arten.
Fig. 711.
Circe eximia Hörnes. Miocän. Enzesfeld bei Wien.