Die Siphonen des Tieres sind sehr lang, retraktil und verwachsen, der Fuß sehr klein, die vier Kiemenblätter ungleich.
Homomya Ag. (Myacites p. p. Schloth., Arcomya Ag.) (Fig. [736]). Dünnschalig, quer verlängert, gewölbt, glatt oder konzentrisch gefurcht, zuweilen auf der Hinterseite mit schwacher Kante; äußere Schalenschicht mit feinen Körnchenreihen. Schloßrand zahnlos. Band kurz, dick. Häufig in Trias, Jura und Kreide.
Goniomya Ag. (Lysianassa Mstr.) (Fig. [737]). Wie vorige, aber Oberfläche mit ∨förmig geknickten Rippen verziert. Lias bis Kreide.
Machomya, Plectomya Loriol, Mactromya Ag. Jura. Kreide.
Fig. 738.
Panopaea Menardi Desh. Miocän. Wiener Becken. a Beschaltes Exemplar, b Steinkern, c Schloßrand. (1/2 nat. Gr.)
Panopaea Menardi (Glycimeris p. p. Klein) (Fig. [738]). Meist große, konzentrisch gestreifte oder runzelige, vorne schwach, hinten weit klaffende Muscheln. Schloßrand jederseits mit einem zahnartigen Vorsprung, dahinter die kurzen, wulstig vorspringenden Bandnymphen. Kreide bis jetzt.
Cyrtodaria Daudin (Glycimeris Lam.), Saxicava Fleuriau (Hiatella Daudin). Tertiär und lebend.