Fig. 741.

Pholadomya Puschi Goldf. Oligocän. Tölz, Oberbayern. (2/3 nat. Größe.)

Die einzige Gattung Pholadomya Sow. (Fig. [739]-[741]) ist gegenwärtig noch durch eine sehr seltene Art (Ph. candida Ag.) in den Antillen vertreten. Sie beginnt im unteren Lias und entwickelt in Jura, Kreide und im Tertiär eine große Anzahl von Arten, die meist in kalkig-tonigen, ursprünglich schlammigen Ablagerungen vorkommen.

7. Familie. Anatinidae. Gray.

Schale dünn, innen häufig perlmutterartig, gleich- oder ungleichklappig, etwas klaffend. Schloßrand dünn, jederseits mit einem löffelartigen Fortsatz zur Aufnahme des innerlichen Bandes, das häufig ein bewegliches Kalkstück (Knöchelchen) umschließt. Das Band verlängert sich nicht selten nach hinten und ist äußerlich teilweise sichtbar. Trias bis jetzt.

Die Mantellappen des Tieres sind fast ganz verwachsen und lassen nur vorne eine Öffnung für den kleinen Fuß und hinten eine zweite für die zwei langen, dünnen Siphonen frei. Die meisten Gattungen gehören der Jetztzeit an.