Rhaphistoma Hall. Gewinde niedrig oder ganz abgeplattet. Umgänge oben mit Kante. Nabel mäßig weit. Außenlippe mit kurzer Ausbuchtung am Kiel. Kambrium. Silur.
Pleurotomaria Defr. (Fig. [773]-[777]). Schale breit kegelförmig, Gewinde bald hoch, bald niedrig, genabelt oder ungenabelt. Außenlippe mit Schlitz, dem ein auf allen Umgängen sichtbares Schlitzband entspricht, nach welchem von beiden Seiten her die zurückspringenden Zuwachsstreifen konvergieren. Schale innerlich perlmutterglänzend. Den vier sehr seltenen lebenden Arten stehen mehrere hundert fossile Formen gegenüber, die sich auf alle Formationen vom Silur bis Tertiär verteilen. Im jüngeren Tertiär ist die Gattung bereits sehr selten.
Fig. 773.
Pleurotomaria bitorquata Deslongchamps. Mittlerer Lias. May, Calvados.
Fig. 774.
Pleurotomaria subscalaris Deslongchamps. Unt. Oolith. Bayeux, Calvados. (1/2 nat. Größe.)