b Murchisonia Blumi Klipst. Trias. St. Cassian.
c Murchisonia subsulcata de Kon. Kohlenkalk. Tournay. (Die zwei letzten Umgänge in doppelter nat. Gr.)
6. Familie. Euomphalidae. de Koninck.
Schale niedrig kegelförmig bis scheibenförmig, spiral gewunden, mehr oder weniger tief und weit genabelt, Umgänge zuweilen in aufgelöster Spirale, glatt oder kantig. Außenlippe mit seichter Einbuchtung. Die ersten Windungen häufig durch Scheidewände abgeschlossen. Deckel kalkig. Kambrium bis Kreide.
Die Euomphaliden gehören vorzugsweise den paläozoischen Ablagerungen an. Sie wurden bald an die Trochiden, Turbiniden, Littoriniden oder Solariiden angeschlossen. Mit letzteren haben ihre Schalen die größte Ähnlichkeit, allein bei Solarium ist das Embryonalgewinde links, bei den Euomphaliden rechts gedreht. Die Deckel sind nur bei einzelnen Gattungen (Maclurea) sicher bekannt, de Koninck vermutet, daß die ursprünglich als Calceola Dumontiana beschriebenen pantoffelartigen und tief ausgehöhlten Deckel aus dem Kohlenkalk zu Euomphalus gehören.
Straparollina Billings (Kambrium), Ophileta Vanuxem (Kambrium, Silur), Maclurea Lesueur (Silur).
Fig. 780.
Straparollus Dionysii Montf. Kohlenkalk. Visé, Belgien.