Fig. 1083.
Aptychus laevis H. v. Mey. Ob. Jura. Solnhofen. a Schale von außen, b von innen. (Nat. Gr.)
Fig. 1084.
Aptychus lamellosus. Ober-Jura. Solnhofen. Von außen.
Alle Aptychen bestehen aus drei Schichten, wovon die stärkste mittlere eine grobzellige Struktur aufweist, während die innere und äußere dichte Beschaffenheit besitzen (Fig. [1088], S. [424]). Bei den glatten, dickschaligen Aptychen Cellulosi (Fig. [1083]) ist die Außenschicht mit zahlreichen runden Poren, bei den Imbricati (Fig. [1084]) mit schrägen Falten und Furchen, bei den Punctati (Fig. [1088]C) mit dachziegelartig übereinander liegenden Falten und Punktreihen bedeckt. Die Granulosi sind dünn, außen mit konzentrischen Reihen von Knötchen, Stacheln oder Falten, die Rugosi dickschalig, und außen mit unregelmäßig verlaufenden Körnern oder Knötchenreihen verziert. Bei den dünnschaligen Nigrescentes (Fig. [1085]) findet sich innen ein dünner, kohliger Überzug, und bei den Coalescentes (Fig. [1086]) sind die beiden dünnen Schalen in der Mittellinie miteinander verwachsen. Die Anaptychen (Fig. [1082]) sind einschalig, dünn, hornig-kalkig, außen schwach gewölbt, am abgestutzten Rand ausgeschnitten.