Clymenia (Gonioclymenia) speciosa Mstr. Ober-Devon. Schübelhammer, Fichtelgebirge. 1/2 nat. Größe.
Die Gattung Clymenia v. Münst. (Planulites Münst.) (Fig. [1089]-[1092]) wurde ursprünglich für sämtliche Vertreter dieser Familie aufgestellt, aber später von Gümbel, Hyatt und Frech in mehrere Sektionen (Subgenera) zerlegt.
a) Cyrtoclymenia Gümb. (Fig. [1089]). Siphonaldüten kurz. Externsattel breit, ungeteilt; nur ein breiter, gerundeter Laterallobus vorhanden. C. laevigata annulata, binodosa, flexuosa Münst.
b) Oxyclymenia Gümb. (Fig. [1090]). Wie vorige, aber Laterallobus zugespitzt. C. undulata, striata Münst.
c) Cymaclymenia Gümb. (Fig. [1091]). Wie vorige, aber an der Naht noch ein zweiter Lobus vorhanden. C. bilobata Münst.
d) Gonioclymenia Gümb. (Fig. [1092]). Siphonaldüten lang, trichterförmig, ineinander steckend. Seiten gerippt; Externteil abgeplattet. Externsattel durch einen tiefen Medianlobus und jederseits durch einen Adventivlobus geteilt. Seitenloben zackig. C. speciosa, subarmata Münst.
B. Extrasiphonata. Zitt.
Sipho auf der Externseite.
1. Familie. Goniatitidae. v. Buch (emend. Zitt.).
Schale spiral, selten stabförmig, glatt, quer oder spiral gestreift oder gerippt, genabelt oder ungenabelt, außen meist gerundet. Loben und Sättel einfach, fast immer ungezackt; ein bis viele Lateralloben vorhanden. Wohnkammer lang (1 bis 11/2 Umgänge). Mündung am Externteil meistens mit Ausbuchtung, selten mit Seitenohren. Siphonaldüten nach hinten gerichtet, kurz. Embryonalkammer asellat oder latisellat. Obersilur bis Perm.