Sagenites Mojs. Eng genabelt, außen gerundet, zuweilen mit Medianfurche. Wohnkammer kurz. Seiten mit Querstreifen oder Falten verziert, welche von spiralen Linien oder Körnerreihen gekreuzt werden. Ob. Trias, Salzkammergut. S. reticulatus, Giebeli Hauer sp.

Distichites Mojs., Drepanites, Dionites, Daphnites, Cyrtopleurites Mojs. Sirenites, Sandlingites Mojs. Obere Trias. Salzkammergut.

7. Familie. Cyclolobidae. Zitt.

Schale meist eng genabelt oder involut, glatt, quer oder spiral gestreift. Wohnkammer lang (1 - 11/2 Umgänge). Einschnürungen meist vorhanden. Loben und Sättel sehr zahlreich; die Sättel schmal, vorne halbkreisförmig gerundet (monophyllisch), am Stamm meist durch Quereinschnitte gezackt, selten einfach, Loben zwei- oder mehrzackig, selten einfach zugespitzt. Perm bis Trias.

Die Cyclolobiden sind wahrscheinlich aus den Goniatitiden (Agathiceras) hervorgegangen und vermutlich die Vorläufer der Arcestiden, Cladiscitiden und Phylloceratiden. Sie zeichnen sich hauptsächlich durch monophyllische Endigung der Sättel und schwache Zerschlitzung der Sättel und Loben aus.

? Lobites Mojs. (Clydonites p. p. Hauer) (Fig. [1131], [1132]). Klein, involut, glatt oder quer gerippt; Wohnkammer sehr lang, etwas verengt. Mündung eingeschnürt, außen kapuzenartig vorgezogen. Loben und Sättel ungezackt; die Seitensättel ungleich hoch, die Loben gerundet oder zugespitzt. Alpine Trias. L. ellipticus Hauer.

Stacheoceras Gemm. Involut, seitlich gewölbt und fein gestreift, außen gerundet, mit Einschnürungen. Sättel keulenförmig mit ungeteiltem oder nur schwach eingeschnittenem Stamm, Loben drei- bis zweispitzig. Perm. Sicilien, Ural, Ostindien. St. (Arcestes) antiquum Waagen.

Fig. 1131.