Schale eng genabelt, meist hochmündig. Flanken mit leicht geschwungenen Falten oder Rippen, die auf der Außenseite vorgezogen sind, öfters mit Längsskulptur und Ritzstreifen. Externseite zugeschärft oder gekielt; der Kiel ist durch Rippen oder verdickte Anwachsstreifen gekerbt (Zopfkiel). Mündung einfach oder mit schmalem Ventralfortsatz. Suturen stark zerschlitzt. Externsattel besonders groß mit zahlreichen Sekundäreinschnitten. Externlobus tief; 2 und mehr Hilfsloben. Lias, Dogger.

Die Amaltheiden dürften von den Ägoceratiden und zwar von den Arietitinae abzuleiten sein.

Oxynoticeras Hyatt (Fig. [1165]). Flach scheibenförmig, eng genabelt mit scharfem Hohlkiel, in der Jugend gerundet; außen glatt oder radial gefaltet. Suturlinie mit wenig tiefen Einschnitten. Der breite Außensattel in zwei ungleiche Lappen geteilt; 2-6 Hilfsloben vorhanden. Lias, Dogger. A. Guibalianus d'Orb. (unt. Lias), A. serrodens Quenst. (ob. Lias); A. Stauffensis Opp., A. discus Sow. (Dogger).

Fig. 1165.

Oxynoticeras oxynotum Quenst. sp. Unt. Lias (β) Württemberg.

Fig. 1166.