Stephanoceras Waagen (Coronarìi v. Buch) (Fig. [1179], [1180]). Mäßig weit genabelt; Umgänge breiter als hoch. Die Seiten mit geraden Rippen, welche gegen außen einen Knoten bilden und sich von da 2-3 mal gabeln. Suturlinie tief zerschlitzt; Antisiphonallobus einspitzig. Einschnürungen fehlen. Mündung bei den kleineren Formen (Normannites Mun.-Chalm.) mit starken Seitenohren, bei den großen (Cadomites Mun.-Chalm.) ohne Ohren, meist eingeschnürt, mit vorgezogenen Ventrallappen. Aptychus dünn, außen gekörnelt. Unt. Oolith bis Oxford. A. Humphriesianus, Bayleanus d'Orb., A. Blagdeni Sow. (Bajocien), A. linguiferus d'Orb. (Bathonien).
Sphaeroceras Bayle (Fig. [1181]). Meist eng genabelt. Umgänge dick, breiter als hoch. Die Rippen gabeln sich schon in der Nähe des Nabels, ohne Knoten zu bilden. Wohnkammer anormal, nach vorne verengt. Mündung eingeschnürt, ohne Seitenohren. Dogger. A. Brongniarti Sow., A. bullatus d'Orb., A. microstoma d'Orb. (Callovien.)
Fig. 1180.
Stephanoceras Braikenridgi Sow. sp. Unt. Oolith. Bayeux. Mit erhaltenem Mundsaum in nat. Größe.
Fig. 1181.
Sphaeroceras Brongniarti Sow. sp. Unt. Oolith. Bayeux.