Fig. 1196.
Pachydiscus Wittekindi Schlüter sp. Obere Kreide.
Pachydiscus Zitt. (Fig. [1195], [1196]). Aufgeblähte, zuweilen sehr große (1/2-2 m) Schalen mit dicken, außen gerundeten Umgängen. Seiten mit kräftigen einfachen oder gespaltenen, zuweilen knotigen Rippen, welche über den Externteil fortsetzen und im Alter verschwinden. Einschnürungen nur auf den inneren Windungen. Mittlere und obere Kreide von Europa, Ostindien, Nordamerika. A. peramplus Mant., A. Wittekindi Schlüt., A. Galicianus Favre.
Hauericeras Grossouvre. Mittl. und ob. Kreide. H. Gardeni Baily.
19. Familie. Cosmoceratidae. Zittel.
(Ornati und Dentati v. Buch.)
Schale durch gespaltene oder in Knotenreihen aufgelöste Rippen reich verziert. Rippen meist Nabel- und Randknoten bildend, auf dem ungekielten Externteil durch eine Furche unterbrochen, verwischt, abgeschwächt, zuweilen aber auch verdickt. Mündung öfters mit Seitenohren. Suturlinie verschieden, tief zerschlitzt. Erster Laterallobus tief, einspitzig, in der Regel nur 1-2 wenig zurückspringende Hilfsloben vorhanden. Aptychus unbekannt. Dogger bis obere Kreide.
Die Cosmoceratiden bilden einen eigenartig differenzierten Seitenzweig der Stephanoceratiden. Ob die Gattung Hoplites als Nachkomme von Cosmoceras, oder, wie Neumayr annimmt, von Perisphinctes zu betrachten ist, läßt sich nicht mit Sicherheit entscheiden.
Fig. 1197.