Acanthoceras Neumayr (Fig. [1202]). Rippen einfach oder dichotom gespalten, gerade, gegen außen verdickt, mit Seiten- und Marginalknoten. Externteil breit, mit medianen Knotenreihen. Suturlinie mit breiten, mäßig tief zerschlitzten Sätteln und zweispitzigen Loben. Kreide. A. Lyelli d'Orb. (Gault), A. Rhotomagensis Defr. (Cenoman).
An die Cosmoceratiden schließen sich, ähnlich wie an die Ceratitiden und Lytoceratiden, eine Anzahl sogenannter ammonitischer Nebenformen an, welche vorzugsweise in der unteren Kreide verbreitet sind und im Barrêmien den Höhepunkt ihrer Entwicklung erreichen. Sie beginnen schon im ob. braunen Jura.
Crioceras Leveillé (Fig. [1203], [1204]). Schale in einer Ebene aufgerollt, aus wenigen offenen, sich nicht berührenden Umgängen zusammengesetzt. Oberfläche mit einfachen, seltener gespaltenen Querrippen bedeckt, die häufig ein oder mehr Knoten oder Stacheln entwickeln. Suturlinie mit vier Hauptloben; die Sättel etwas unsymmetrisch geteilt. Untere Kreide. Europa, Ostindien, Südamerika, Südafrika.
Fig. 1203.
Spiroceras bifurcatum Quenst. sp. Ob. Dogger. Ehningen, Württemberg. a Exemplar in nat. Gr. b Ein Stück des Externteils. c Suturlinie.
Fig. 1204.