Fig. 1228.
Belosepia Blainvillei Desh. Mittl. Meeressand (Eocän). Auvers bei Paris. a Hinteres Ende des Schulpes von vorn, b von der Seite. (Nach Deshayes.)
Fig. 1229.
Sepia officinalis Lin. Schulp von innen. a Blättrige Internschicht. b Gabel.
Sepia Lam. (Fig. [1229]). Schulp ebenso lang als der Mantel, länglich oval, vorne gerundet, hinten verdickt und in einem kurzen Stachel endigend. Hinterende der Schale innen mit einer konischen Vertiefung. Das Proostracum besteht außen aus zwei spröden Kalklamellen, die durch eine Hornschicht getrennt sind, innen aus einer nach vorne an Dicke zunehmenden Lage von zahlreichen äußerst feinen parallelen Kalkblättchen, welche durch senkrechte Pfeilerchen auseinander gehalten werden und dadurch ein schwammiges Gefüge erhalten. Die als »weißes Fischbein« oder ossa Sepiae bekannten Schulpe der lebenden S. officinalis Lin. finden sich in großer Menge vom Meer ausgespült an der Küste. Fossile Arten im Tertiär.
2. Familie. Chondrophoridae. Fischer.
Schulp stark verlängert, dünn, aus hornartiger Conchyliolinsubstanz oder aus abwechselnden Blättern von Kalk- und Hornsubstanz bestehend, hinten nicht verdickt und ohne konische Vertiefung. Jura bis jetzt.