Aus den Belemnoiden sind höchst wahrscheinlich die Sepioidea hervorgegangen. Bei der tertiären Belosepia ist der Phragmocon noch ziemlich deutlich ausgebildet, während derselbe bei Sepia zu einem kleinen Rudiment verkümmert ist. Die liasischen und jurassischen Chondrophora schließen sich eng an ihre lebenden Verwandten an. Nach den vorliegenden Überresten läßt sich vermuten, daß die fossilen Tintenfische der mesozoischen Ablagerungen in allen wesentlichen Organisationsverhältnissen den recenten ähnlich waren.

Fußnoten:

[37] [Literatur]:


[38] [Literatur] (vgl. S. [274]) außerdem:

[39] Reis, O., Das Ligament der Bivalven. Jahreshefte des Ver. für vaterländ. Naturkunde in Württemberg. Jahrg. 1902. Bd. 58.

[40] Neumayr, M., Zur Morphologie des Bivalvenschlosses. Sitzungsber. Wiener Ak. 1883. Bd. LXXXIII und Denkschriften der Wiener Akademie 1891. Bd. LVIII.