Fig. 1366.

Anthracomartus Völkelianus Karsch. Steinkohlenformation. Neurode, Schlesien. Rückenseite in nat. Gr. (Nach Karsch.)

Fig. 1367.

Eophrynus Prestwichii Buckl. sp. Steinkohlenformation. Coalbrookdale, England. Rückenseite in nat. Gr. (Nach Woodward.)

Eine zweite Ordnung (Chelonethi oder Afterskorpione) unterscheidet sich von den Milben durch segmentierten Hinterleib. Die lebende Gattung Chelifer (Fig. [1364]) ist auch aus Bernstein fossil bekannt.

Als Anthracomarti bezeichnet Karsch eine ausgestorbene, auf die Steinkohlenformation beschränkte Ordnung, bei welcher Cephalothorax und Abdomen deutlich geschieden und das Abdomen aus 4-9 Segmenten zusammengesetzt sind. Der Cephalothorax zeigt auf der Unterseite häufig keilförmige Segmente. Hierher die Gattungen Arthrolycosa Harger, Poliochera, Geraphrynus, Architarbus Scudder (Fig. [1365]), Anthracomartus Karsch (Fig. [1366]), Kreischeria Gein., Eophrynus Woodw. (Fig. [1367]), Phalangiotarbus Haase u. a.

Die Ordnung der Pedipalpi oder Skorpionspinnen zeichnet sich durch den Besitz eines mit Schwanzstachel versehenen Postabdomens aus. Cephalothorax und Abdomen sind deutlich geschieden. Fossil. Zwei karbonische Arten von Geralinura Scudder (Fig. [1368]) und eine tertiäre Spezies von Phrynus bekannt.