Fig. 1394.
Käfer aus dem Bernstein von Ost-Preußen.
- a Dorcasoides bilobus Motsch. 1/1.
- b Ptilodactyloides stipulicornis Motsch. 3/1.
- c Paussoides Mengei Motsch. 2/1.
Fig. 1395.
Fossile Käfer aus der untermiocänen Braunkohle von Rott bei Bonn.
- a Microzoum veteratum Heyden. 2/1.
- b Larinus Bronni Heyden. 3/2.
- c Philhydrus morticinus Heyden. 2/1.
Im Tertiär steigert sich die Zahl der Käfer bedeutend und zwar gehören dieselben ganz überwiegend zu noch jetzt existierenden Gattungen. Besonders reich sind die oligocänen Süßwasserschichten von Aix in der Provence (Fig. [1393]), von Florissant in Colorado, ferner der Bernstein von Ostpreußen (Fig. [1394]), die miocänen Braunkohlen von Rott (Fig. [1395]), Sieblos, Westerwald, Kutschlin in Böhmen, die Süßwassermergel von Öningen in Baden (Fig. [1396]), Radoboj in Kroatien, Sinigaglia in Italien u. a. O. Der Erhaltungszustand dieser fossilen Reste läßt häufig wenig zu wünschen übrig, wie die nebenstehenden Abbildungen zeigen.