2. Familie. Mesonychidae. Cope.
3-23. M. Obere M trituberkulär, untere durch Reduktion des Metaconids trikonodont, mit stumpfen Zacken. P4 meist M ähnlich. Hand und Fuß paraxonisch, häufig digitigrad, 5 selten 4 zehig. Humerus mit Supratrochlearforamen. Fibula am Calcaneum articulierend. Krallen flach- und hufartig. Zygapophysen der Lendenwirbel zylindrisch oder eingerollt.
Die Mesonychidae erreichen zum Teil die Größe von Bären und ihre Extremitäten erfahren eine ähnliche Spezialisierung wie bei den Hunden, welche sie zu raschem, ausdauerndem Laufen befähigt, festgefügter Carpus und Tarsus, tiefausgefurchte Astragalusrolle, Verlust der ersten Zehe, parallele Stellung der Metapodien verbunden mit Digitigradie. — Die oberen M zeichnen sich durch die Dreizahl der Höcker und das Fehlen eines Metastyls und die unteren durch Reduktion des Metaconid und einfache Form des Talonid aus, wodurch sie sekundär den Triconodontentypus erlangen. Obere und untere M bilden niemals eine Schere. Im älteren Eocän von Nordamerika, Frankreich und Belgien.
1. Unterfamilie. Triisodontinae. Matthew.
Untere M mit Metaconid und beckenförmigem Talonid. Außenhöcker der oberen M frei.
Triisodon Cope. Puercobed. Sarcothraustes, Goniacodon, Microclaenodon Cope. Torrejonbed.
2. Unterfamilie. Mesonychinae. Matthew.
Untere M mit schneidendem Talonid. Außenhöcker der oberen M verwachsen. Dissacus Cope. Unt. M mit kleinem Metaconid. Untereocän. Torrejonbed.