Synoplotherium Cope (Dromocyon Marsh). Schädel und Beine mäßig verlängert, Hand und Fuß vierzehig. Astragalus mit tiefausgefurchter Trochlea. Bridgerbed. S. vorax. Marsh. sp.

Mesonyx Cope. (Fig. [540] A, [541].) Schädel und Beine lang. Ohne M3 Eocän. Bridger. M. obtusidens Cope.

2. Tribus. Pseudocreodi.

M 12 oder 23 als Reißzähne entwickelt. Krallen gespalten. Hand und Fuß mesaxonisch. Fibula am Calcaneum articulierend. Zygapophysen der Lendenwirbel zylindrisch oder eingerollt.

3. Familie. Oxyaenidae Cope.

2-12 M. M1 und M2 als Reißzähne ausgebildet, meist M2 > M1. Schädel plump, mit breiter Basis Cranii. Unterkiefer massiv, mit kräftiger Symphyse. Extremitäten fünfzehig. Zehenstellung bei aquatilen Formen gespreizt, bei Landbewohnern plantigrad. Krallen stumpf, gespalten.

Osborn hielt die Gattung Palaeonictis für den Ahnen der Feliden, und Wortman vermutete in Patriofelis den Ahnen der Pinnipedia. Nach den Untersuchungen Matthews kommt jedoch keiner von beiden Gattungen besondere stammesgeschichtliche Bedeutung zu. Der Schädel hat im Vergleich zum Körper ziemlich normale Dimensionen. Von den oberen M ist der zweite klein und quergestellt und manchmal ganz verschwunden, M1 besitzt außer den drei Hauptzacken einen schneidend entwickelten Metastyl. Die unteren M bestehen aus einem hohen Trigonid und einem niedrigen Talonid, welches ebenso wie das Metaconid verschwinden kann.

1. Unterfamilie. Limnocyoninae Wortman.

Nur P4 mit Innenhöcker. Untere M tuberkulärsektorial. 22 M. Gebiß unreduziert. Lange Schnauze. Kleine bis mittelgroße Formen.

Limnocyon (Telmatocyon) Marsh. (Fig. [542] A). J3 reduziert. Erster P in beiden Kiefern zweiwurzelig, nur P4 mit Innenhöcker; M1 mit kräftigem Protocon. M2 quergestellt. M1 und M2 mit dreispitzigem Trigonid und beckenförmigem Talonid. Schädel breit. Unterkiefer hoch und plump. Beine kurz, gebogen. Mitteleocän. Bridger.