Oxyaena Cope. 3.1.4.2.2.1.4.2. Obere P sämtlich mit Innenhöcker. M1 mit kräftigem Protocon, M2 quergestellt. Untere M mit kleinem Talonid. Metaconid neben Protoconid stehend. Unterkiefer hoch, aber dünn. Beine mäßig lang. Untereocän. Wasatchbed. O. lupina Cope. In den Phosphoriten von Quercy O. Galliae Filhol problematisch.
Patriofelis Leidy (Limnofelis, Oreocyon Marsh, Aelurotherium Adams, Protopsalis Cope). (Fig. [542] B) ?.1.3.1.3.1.3.2. P 11 und M2 fehlend. M1 mit schwachem Talonid und kleinem Metaconid. M2 groß, mit rudimentärem Talonid und Metaconid. Schnauze und Unterkiefer massiv. Beine kurz und plump. Zehen gespreizt. M2 gleicht dem M1, und M1 dem P4 von Felis. Eocän. Wasatch- und Bridgerbed. P. ulta Leidy.
Palaeonictis Blv. 3.1.4.2.3.1.4.2. Nur P3 und P4 mit Innenhöcker. M1 mit scharf geschiedenem Paracon und Metacon, großem Protocon und Zwischenhöckern. M2 rudimentär. Untere M mit kräftigem Paraconid und Metaconid und beckenförmigem Talonid. M2 > M1. Untereocän. Wasatchbed von Nordamerika und von Frankreich (Soissons).
Ambloctonus Cope. 12 M. Untere M fast gleich groß. Untereocän. Wasatch.
4. Familie. Hyaenodontidae Cope.
3-23 M. M 23 als Reißzahn entwickelt, vordere M und P4 ebenfalls als Scheren funktionierend, Schädel meist lang, seltener kurz und plump mit konkaver Stirn. Extremitäten meist zum Laufen adaptiert, mesaxonisch. Fibula am Calcaneum artikulierend. Krallen an der Spitze gespalten. Bulla tympanica nur ausnahmsweise vollkommen verknöchert.
Die Hyaenodontidae umfassen Formen von Fuchs- bis Wolfsgröße, nur wenige Arten erreichen allenfalls die Größe von Tigern. Bei Hyaenodon-Arten kommt es zuweilen zur Verwachsung von Scaphoid und Lunatum, auch bekommt der Humerus häufig eine massive hohe Trochlea und ein Supratrochlearforamen und Pollex und Hallux können beträchtliche Reduktion erleiden. Der Schädel ist in der Regel gestreckt und schmal, bei Pterodon und manchen Hyaenodon-Arten hingegen kurz und plump. M3 kann vollständig verschwinden. M2 bildet mit M3 zusammen eine Schere, doch funktionieren auch schon M1 und M2 mit P4 und M1 in ähnlicher Weise. Die ursprünglich trituberkulären oberen und die tuberkulärsektorialen unteren M können sich in schneidende Platten umbilden, wobei von den oberen M fast nur Paracon und Metastyl und an den unteren nur Paraconid und Protoconid erhalten bleiben.
1. Unterfamilie. Proviverrinae.
33 M. Obere M trituberkulär, M3 quergestellt, untere tuberkulärsektorial, stets mit Metaconid versehen. Mäßig scherenartige Ausbildung der Zähne. Körper schlank. Extremitäten fünfzehig. Zehen fast gleichlang. Krallen komprimiert.
Die Proviverrinae haben meist ungefähr die Größe von Fuchs und ein Viverrenähnliches Aussehen.