Cynodictis lacustris Gerv. Oberes Eocän (Phosphorite). Quercy. A rechtes Oberkieferfragment. B rechter Unterkiefer von innen (nat. Gr.).

Nothocyon Wortman (Galecynus Cope). Obere M groß. P4 klein. Untere M mit großem Hypoconid. Untermiocän. John Day. N. geismarianus Cope sp. Vorläufer der südamerikanischen lebenden Caniden.

Cynodesmus Scott. M ähnlich denen vom Wolf. Extremitäten fünfzehig. Hallux verkürzt. Miocän. Montana. C. thooides Scott. Süd-Dakota. C. Thomsoni Matthew.

Philothrax Merriam. Mit nur 3 P. Untermiocän. John Day. Oregon.

2. Unterfamilie. Amphicyoninae.

3-23-2 M. P4 kurz, plump, mit kleinem, ziemlich weit vorne stehendem, öfters nach der Mitte verschobenem Innenhöcker, die übrigen P in der Regel klein und einfach gebaut. M1 gerundet drei- oder viereckig, mit starkem inneren und meist auch äußerem Basalband, mit zwei konischen Außenhöckern und einem, seltener zwei Innenhöckern; im ersteren Falle mit Zwischenhöckern versehen. M2 und M3 oval. Untere M mit kleinem Metaconid und grubigem oder schneidendem Talonid. M3 und M3 öfters fehlend. Humerus mit Foramen entepicondyloideum. Hand und Fuß fünfzehig, mit verhältnismäßig kurzen Metapodien. Krallen etwas retraktil. Schwanz lang.

Bei den späteren Formen, welche hauptsächlich aus dem Obermiocän und Pliocän von Nordamerika stammen, tritt Verkürzung des Schädels ein, die mit dem Verlust von M3 und Verkürzung von M2 und M3 und häufig auch mit Reduktion der Zahl der P verbunden ist, wofür jedoch P4 komplizierter wird, und M2 bei Verlust des M3 ein langes Talonid bekommt.

Amphicyon Lartet. (Fig. [553].) 33 M. M3 stets klein. M1 und M2 trituberkulär, untere M schlank, mit mehr oder weniger schneidendem Talonid. Oligocän. Phosphorite von Quercy. A. ambiguus Filh. Untermiocän. Europa A. lemanensis Pomel. Obermiocän A. major Blv. Pliocän. Siwalikhügel A. palaeindicus Lydekker.

Daphaenus (Daphaenodon Peterson). 33 M. Sehr ähnlich Amphicyon lemanensis. Durch mehrere vollständige Skelette vertreten. Oligocän White River. D. felinus Scott, vetus Leidy. Untermiocän. D. superbus Peterson.

Paradaphaenus Matthew. Untermiocän. John Daybed. P. cuspigerus Cope sp.