Untere M mit zwei rechtwinklig zur Längsachse stehenden Querjochen. Zweiter Außenhöcker der oberen M in der Regel konisch. P bei den älteren Formen einfacher, bei den jüngeren M ähnlich.
Fossil im Eocän bis Pleistocän von Nordamerika, in Europa von Oligocän bis Pliocän, in Asien und Südamerika erst im Pleistocän.
Systemodon Cope. P4 in beiden Kiefern nahe an C. Außenhöcker der oberen M fast gleich stark. Querjoche mit deutlichen Zwischenhöckern. P1 klein, einspitzig, die übrigen P dreihöckerig. Unterer M3 dreijochig. Im unteren Eocän (Wasatchbed) von Wyoming und Neu-Mexiko. S. semihians Cope.
Isectolophus Scott und Osborn. Obereocän. Bridger und Uintabed.
Protapirus Filhol (Fig. [618]). Oberer P4 mit zwei äußeren Höckern und einem zweispitzigen Innenhöcker und zwei konvergierenden Jochen. Unterer M3 zweijochig. Oligocän. Phosphorite von Quercy und Bohnerz von Ulm. P. priscus Filhol. Die amerikanischen Arten P. robustus Sinclair (Untermiocän von Oregon), obliquidens und simplex Wortman (Oligocän White Riverbed) sind wohl generisch verschieden — Nachjoch der unteren M aus zwei fast isolierten Höckern bestehend.
Colodon Marsh. Ohne unteren J1 und unteren P1. Obere P2 bis P4 mit Nachjoch. Paracon der oberen M konkav. Unterer M3 zweijochig. Metapodium III viel kräftiger als die übrigen. Oligocän. White Riverbed.
Tapiravus Marsh. Miocän von New Jersey und Pliocän der Rocky Mountains, sehr unvollständig bekannt.
Palaeotapirus Gaudry (Paratapirus Depéret) (Fig. [619]). P1 dreieckig und undeutlich dreihöckerig, P2 mit kurzem Vor- und langem Nachjoch. P3 und P4 oblong, mit gleichlangen Querjochen. M trapezoidal im Umriß. Parastyl an den oberen P schwach, an den M kräftig entwickelt. Untermiocän Ulm, Mainz, Brüx und Schweiz, Dep. Allier und Savoyen. P. helveticus Meyer sp.