Listriodon splendens v. Meyer. Miocän (Sarmatische Stufe.) Nußdorf bei Wien. A Prämolaren und erster Molar des Oberkiefers. B zweiter Molar des Unterkiefers. 3/4 nat. Gr.

Sus Lin. (Fig. [659].) J und C wie bei Listriodon, M mit vier stumpfen, niedrigen Haupthöckern und zahlreichen Nebenhöckern. M3 mit langem Talon. Lebend in Europa, Asien und Nordafrika. Fossil im Unterpliocän von Montebamboli — S. choeroides Pomel — im Unterpliocän von Eppelsheim, Pikermi etc. S. antiquus Kaup, erymanthius Roth. Mehrere Arten in China und in den Siwalik. Im Oberpliocän von Toskana S. Strozzii Meneghini und im Pleistocän von Europa S. scrofa Linn.

Fig. 659.

Sus erymanthius Roth und Wagner. Unterpliocän. Pikermi bei Athen. Backenzähne des Oberkiefers, 1/2 nat. Gr. (Nach Gaudry.)

2. Familie. Elotheriidae.[150]

3.1.4-3.3.3.1.4-3.3. Schädel mit schmalem kleinem Cranium und langer Schnauze. J, C und P kräftig entwickelt. J und C konisch. P höher als die M und mit Ausnahme von P4 einspitzig. Hypocon der oberen fünfhöckerigen M aus dem Basalband entstanden. Vordere Hälfte der unteren M höher als die hintere. Extremitäten vier- oder zweizehig.

Die Elotheriidae unterscheiden sich von den Suiden hauptsächlich durch die primitive Ausbildung der J, C und P, sowie dadurch, daß der zweite Innenhöcker der oberen M nicht aus dem Metaconulus, sondern aus einer Basalwarze entstanden ist.

Achaenodon Cope (Parahyus Marsh?). Schädel bärenähnlich, 33 P. Obereocän. Uintabed. Wyoming. A. insolens Cope.