Orthaspidotherium Lemoine (Fig. [666]). Untereocän. Reims. Sehr klein.

Fig. 667.

Diplobune Quercyi Filhol. Bohnerz. Eselsberg bei Ulm. A Backenzähne und Prämolaren des Oberkiefers. B rechter Unterkiefer von der Seite. C Unterkieferzähne von oben (2/3 nat. Gr.) D Vorderfuß, E Hinterfuß (1/4 nat. Gr.).

7. Familie. Dichobunidae.

Ausgestorbene, kleine Paarhufer mit vollständigem Gebiß 3.1.4.3.3.1.4.3. Obere M mit drei Höckern in der hinteren Hälfte, die Innenhöcker ⋁förmig, die übrigen meist konisch. Untere M mit konischen Innen- und ⋁förmigen Außenhöckern. Vorderer Innenhöcker meist doppelt. Vorderhälfte der unteren M etwas höher als die hintere. Extremitäten vierzehig. Seitenzehen dünn. Schädel Tragulusähnlich.

Durch den Besitz von drei Höckern in der Hinterhälfte der oberen M unterscheidet sich diese Familie von allen übrigen Paarhufern, obwohl sie im übrigen viele Ähnlichkeit mit primitiven Suiden, Anthracotheriiden und Traguliden aufweist. Die Dichobuniden beginnen in Europa schon im ältesten Eocän, sterben aber im Oligocän aus. In Amerika sind sie auf das Obereocän beschränkt.

Dichobune Cuvier (Fig. [668]). (Microchoerus Wood, Hyopotamus Rütimeyer. Obere Zahnreihe geschlossen. Obere M mit Mesostyl. Alle Höcker mehr oder wenig konisch. P einfach. Obereocän, Bohnerze, Pariser Gips bis Oligocän. D. leporina Cuv.

Hyperdichobune Stehlin. Oberer P1 kompliziert. Eocän. Schweizer Bohnerze.