Fig. 742.

Anaptomorphus homunculus Cope. Untereocän. Wasatchbed. A Schädel, nat. Gr., B obere P3 bis M3, C Unterkiefer von oben, 3/1 nat. Gr. (nach Osborn.)

Anaptomorphus sowie die folgenden nordamerikanischen Gattungen sind wahrscheinlich der Ausgangspunkt aller Anthropoidea, zum mindesten aber die Ahnen der Simiiden.

Omomys Leidy (Palaeacodon, Hemiacodon, Euryacodon Marsh). Gebiß mit sehr breiten, ovalen, trituberkulären oberen M und mit unpaarem Vorderhöcker an den unteren M. Mitteleocän. Bridgerbed von Wyoming. O. Carteri Leidy.

Hemiacodon Marsh. Obere M viereckig, stark in die Breite gezogen, mit drei konischen Höckern und mit kräftigen Zwischenhöckern. Vorderhälfte der unteren M dreispitzig und bedeutend höher als die hintere. Bridger-Eocän. H. gracilis Marsh.

Washakius Leidy. Nur acht Zähne im Unterkiefer. Vorderhälfte der unteren M mit viertem Höcker. M3 mit vierhöckerigem Talonid. Nur ein J im Unterkiefer vorhanden. Obere M mit drei großen vierkantigen Höckern, mit zwei Zwischenhöckern und mit Hypocon. Mitteleocän. Bridgerbed W. insignis Leidy.

Trogolemur Matthew. Nur Unterkiefer bekannt. Drei einfache, dicke P. M fünfhöckerig. Kronen aller Zähne stark vorwärts geneigt. Eocän. Bridgerbasin. T. insignis Matthew.

Necrolemur Filhol (Fig. [743]). (3)2.1. 3.3.1.1.(4)3.3. Zahnreihe geschlossen. Obere M vierhöckerig mit zwei pyramidenförmigen Außen-, zwei ⋁förmigen Innen- und zwei kleinen Zwischenhöckern. M3 reduziert. P4 in beiden Kiefern verdickt. Nur M1 mit wohlentwickeltem Paraconid. M3 mit starkem Talonid. Der vorderste untere P und ein oberer J gehen später verloren. Schädel niedrig, Cranium breit. Fibula mit dem unteren Drittel der schlanken Tibia verwachsen. Calcaneum und Astragalus gestreckt wie bei der lebenden Gattung Tarsius. Obereocän. Phosphorite von Quercy und Bohnerze von Mauremont. N. antiquus, Edwardsi Filhol, Zitteli Schlosser.