[7] Schanz, Zur Gesch. der deutschen Gesellenverbände, S. 5. Stahl, das deutsche Handwerk, S. 274.
[8] Vgl. Maurer, Gesch. der Fronhöfe, I. 115. 135. 241 ff. II. 387 ff. III. 325.
[9] Tyro. Prudentiae juris opificiariae praecursorum emissarius. Der Lehrjunge. Jena 1717, S. 35 ff. — Ueber das Folgende vgl. Stahl, das deutsche Handwerk, S. 42 ff. Neuburg, Zunftgerichtsbarkeit und Zunftverfassung, S. 49 ff.
[10] Vgl. Weinhold a. a. O., I. S. 191. Schmoller, Die Strassburger Tucher- und Weberzunft, S. 359 ff., 521. — Mone, Zeitschr. f. Gesch. des Oberrheins, IX. S. 133 ff., 173 ff.; XV., S. 165.
[11] Abgedruckt im Archiv f. Frankf. Gesch. III F. VI, S. 94 ff. — Aehnliche Vorschriften in Goch: Annalen des histor. Ver. für den Niederrhein, Heft VI., S. 45. 78. — Noch 1620 gibt der Amtmann in Leerort den Weberknechten und Webermägden, »deren ein ziemlicher Anteil dort vorhanden« (auch Lehrknechte und Lehrmägde werden erwähnt), ein Kranken- und Sterbekassenstatut: Zeitschr. f. d. Kulturgeschichte, N. F., III. (1874), S. 128. — Ueber München vgl. Sutner in den Histor. Abh. der k. bayer. Akademie d. W. II., S. 493.
[12] Vgl. Stahl a. a. O., S. 80.
[13] In Frankfurt zahlte eine Frau, die das Handwerk treiben wollte, 30 Schilling und ein halb Viertel Wein und hatte dann Zunftrecht, ein Mann 3 Pfund und ein Viertel Wein. Schneiderordnung im II. Handwerkerbuch. Stahl a. a. O. hat Unrecht, wenn er meint, an die Frau seien dieselben Anforderungen gestellt worden wie an einen Mann. Ueber Mainz: Stahl, S. 83.
[14] Im Augsburger Stadtrecht von 1276 heisst es Art. 129 (S. 215 bei Meyer): Swaer siniu chint ze antuaerken lat dur lerunge, ez si sun oder tohter, swaz lons man davon geheizzet, kumt daz ze clage, daz sol ein burggrafe rihten darnach als die schulde geschaffen ist. Dieselbe Formel noch in der Nürnberger Reformation von 1564 und im Stadtrecht von Mühlhausen i. Th.: Stahl, S. 47. Aehnlich in England: Stahl, S. 49. Ueber das ausgedehnte Arbeitsrecht der Frauen in den Pariser Gewerben vgl. Boileau, Livre des métiers und Stahl, S. 53–71.
[15] Stahl a. a. O., S. 90 ff.