Aber schon auf der Treppe wurde er in seinem Entschluß schwankend. Was nützte es, eine Szene zu machen? Gar keinen Wert hatte es. Es war ja doch Alles aus.
Und als er vor der Wohnungstüre stand, hörte er drinnen zwei lachende
Stimmen.
Da stieg er langsam zur Dachstube. Er schloß das Fenster, denn draußen regnete es.
Er nahm das Bild Gustavchens von der Wand, betrachtete es lange, lange.
Dann drehte er es um, schnitt es aus dem Rahmen, zerriß es in kleine
Fetzen, stopfte sie in den Ofen und verbrannte sie.
Ganz ruhig und bedächtig tat er das.
Wie ein sorglicher Familienvater, der seine Angelegenheiten ordnet.
Dann zog er der Holzfigur den Matrosenanzug aus. Er rollte ihn zusammen, schnürte ihn mit dem Schlips fest.
Nahm das Bündel unter den Arm und stieg langsam, auf den Zehenspitzen, die Treppe hinab.
An der Wohnungstüre blieb er einen Augenblick stehen.