»Gottlieb« stand da. Der Nachnamen war noch nicht geboren.

Drüben an der Ladentüre stand Herr Hippenstiel und schaute dem
Malkünstler zu.

»Gu'n Dach, Herr Borges!« rief er hinüber.

Aber Adolf gab keine Antwort.

»Wann ich mich nur e bissi verstelle könnt!« murmelte er. »Wann ich nor so e bissi Katzefreundlichkeit heuchele könnt! Awwer ich bring's net fertich. So was dummes wie ich werd net zum zweite Mal geborn!«

Er ging geradewegs ins Geschäft, denn auch das Abholen der Geschäftsschlüssel in Herrn Feldmanns Wohnung besorgte längst der neue, junge Ausläufer.

»Ich glaab, se dhäte's iwwerhaapts net merke, wann ich dahaam bleiwe dhät! An mich denkt kaa Mensch!«

Mit dieser Behauptung tat Adolf Borges der Menschheit wieder einmal Unrecht. Denn gerade an diesem Nachmittag sagte der dicke Herr Schröder zu seinem Teilhaber:

»Hermann, nächste Woch' werd's dreißig Jahr, daß der Adolf bei uns is.
Maanstde net, merr sollt da erjend ebbes mache?«

»Schreib emal an die Kasern, vielleicht halte se e Parad for en ab!«