Da lachte Jim Boughsleigh herzlich und sagte:

»In einem großen Tempel, dem größten Heiligtum der Engländer: es heißt die Börse

Das imponierte mir gewaltig, und ich habe seitdem tiefe Ehrfurcht vor dem König von England. Und ich denke mir: wenn er auch keine heiligen Elefanten besitzt, so wird er doch genug heilige Affen in seiner Umgebung haben.

In solchen Tönen pflegte Jim Boughsleigh seinen Herrscher und seinen Soldatenberuf zu lobpreisen, wenn er seine unheiligen Stunden hatte. Befand er sich hingegen in heiligem Zustand, so schimpfte er auf seinen King und auf seine sämtlichen Vorgesetzten mit einer Überzeugungskraft, daß einem Angst und Bange werden konnte, und er verglich sie mit Tieren, von denen ich noch nie etwas gehört hatte.

Dies also war Jim Boughsleigh, der an jenem Tage mit geladenem Gewehr als Wächter der Weißen des Wegs daherkam.

Als er mich erblickte, grinste er über das ganze Gesicht, so daß ich seine Zähne sehen konnte, soweit sie ihm seine Kameraden noch nicht eingeschlagen hatten, und winkte mir mit den Blicken, näher zu treten.

Ich dachte mir: »Mögen sämtliche Dämonen in deine Eingeweide fahren!«, machte eine tiefe Verbeugung und näherte mich in demütiger Haltung, indem ich um Auskunft bat: »Wer sind diese weißen Sahibs?«

»Das sind Deutsche!« grinste Jim Boughsleigh und fügte einen greulichen Fluch hinzu, den ich aber nicht wiederholen mag, denn ich bin ein Hindu und kein kultivierter Europäer.

»Bringst du sie an den Dampfer?« frug ich.

»Nein, ins Gefängnis!«