Dritte Rede

GLÜCKSÄLIGEINSAM
– KACCĀNO –

{330} Das hab’ ich gehört. Zu einer Zeit weilte der Erhabene bei Rājagaham, in der Aue am Tapodo.

Da verließ denn der ehrwürdige Samiddhi bei Nacht, vor Sonnenaufgang, sein Lager und schritt zum Tapodo hinab, ein Bad zu nehmen. Als er das Bad im Tapodo genommen und sich erfrischt hatte, hing er den Mantel um, nachdem er die Glieder getrocknet.

Wie nun die Dämmerung anbrach, ließ irgend eine Gottheit die ganze Fläche des Tapodo in immer hellerem Glanze erstrahlen und kam bis dorthin wo der ehrwürdige Samiddhi weilte. Dort angelangt stand sie beiseite, und beiseite stehend sprach sie den ehrwürdigen Samiddhi also an:

»Kennst du, o Mönch, des Glücksäligeinsamen Stämpel und Abzeichen?«

»Nein, o Bruder, ich kenne des Glücksäligeinsamen Stämpel und Abzeichen nicht: du aber, Bruder, kennet du des Glücksäligeinsamen Stämpel und Abzeichen?«

»Auch ich, o Mönch, kenne nicht des Glücksäligeinsamen Stämpel und Abzeichen: kennst du aber, o Mönch, den glücksäligeinsamen Sang?«

»Nein, o Bruder, ich kenne den glücksäligeinsamen Sang nicht: du aber, Bruder, kennst du den glücksäligeinsamen Sang?«

»Auch ich, o Mönch, kenne nicht den glücksäligeinsamen Sang; erforsche du, Mönch, des Glücksäligeinsamen Stämpel und Abzeichen, erfasse du, Mönch, des Glücksäligeinsamen Stämpel und Abzeichen, bewahre du, Mönch, des Glücksäligeinsamen Stämpel und Abzeichen: sinnreich ist, o Mönch, des Glücksäligeinsamen Stämpel und Abzeichen, urasketenthümlich.«