»Gleichwie nun, ihr Mönche, jenes zarte Kälblein, das eben erst geboren, der Mutter mit Wehegebrüll entrissen ward, die Strömung des Ganges durchkreuzte und heil an das andere Ufer gelangte: ebenso nun auch, ihr Mönche, werden jene Mönche, welche der Wahrheit ergeben, der Lehre ergeben sind, werden auch diese die Strömung der Natur durchkreuzen und heil an das andere Ufer gelangen.

{227} »Ich aber, ihr Mönche, verstehe diese Welt und verstehe jene Welt, verstehe das Reich der Natur und verstehe das Reich der Freiheit, verstehe die Zeitlichkeit und verstehe die Ewigkeit. Und die meiner Schwimmkunst trauen wollen, ihr Mönche, denen wird es zu langem Wohle und Heile gereichen.«

Also sprach der Erhabene. Als der Willkommene das gesagt hatte, sprach fernerhin also der Meister:

»So diese Welt wie jene Welt

Hat klar der Kenner aufgehellt:

Naturgebiet, Naturgebot,

Und Freiheit, Ende aller Noth.

»Verstanden hat der wache Mann

Das ganze Dasein, weit und breit,

Und sichres Thor zur Ewigkeit,