»Freudevollen Gemüthes weilend strahlt er nach einer Richtung, dann nach einer zweiten, dann nach der dritten, dann nach der vierten, ebenso nach oben und nach unten: überall in allem sich wiedererkennend durchstrahlt er die ganze Welt mit freudevollem Gemüthe, mit weitem, tiefem, unbeschränktem, von Grimm und Groll geklärtem.

»Unbewegten Gemüthes weilend strahlt er nach einer Richtung, dann nach einer zweiten, dann nach der dritten, dann nach der vierten, ebenso nach oben und nach unten: überall in allem sich wiedererkennend durchstrahlt er die ganze Welt mit unbewegtem Gemüthe, mit weitem, tiefem, unbeschränktem, von Grimm und Groll geklärtem.

»‚So ist es‘, versteht er, ‚Gemeines ist da und Edles ist da, und es giebt eine Freiheit, höher als diese sinnliche Wahrnehmung‘. Und in solchem Schauen, in solchem Anblicke wird sein Herz erlöst vom Wunscheswahn, erlöst vom Daseinswahn, erlöst vom Nichtwissenswahn. ›Im Erlösten ist die Erlösung‹, diese Erkenntniss geht auf. ›Versiegt ist die Geburt, vollendet das Asketenthum, gewirkt das Werk, nicht mehr ist diese Welt‹ versteht er da. {39} Den nennt man, ihr Mönche, einen Mönch, gebadet im inneren Bade.«

Zu jener Zeit aber hatte der Brāhmane Sundariko Bhāradvājo in der Nähe des Erhabenen Platz genommen. Da wandte sich nun der Brāhmane Sundariko Bhāradvājo an den Erhabenen und sprach:

»Geht wohl Herr Gotamo in die Bāhukā baden?«

»Was ist’s mit der Bāhukā, Brāhmane, was soll die Bāhukā?«

»Läuterung glaubt man, o Gotamo, wirke die Bāhukā, Heiligung glaubt man, o Gotamo, wirke die Bāhukā, in den Wellen der Bāhukā wasche man seine Schuld ab.«

Da wandte sich nun der Erhabene an den Brāhmanen Sundariko Bhāradvājo und sagte in Sprüchen:

»Die Bāhukā, die Adhikā,

Die Gayā, selbst die Sundarī,