{484} Da nun begab sich Vacchagotto der Pilger dorthin wo der Erhabene weilte, wechselte höflichen Gruß und freundliche, denkwürdige Worte mit dem Erhabenen und setzte sich zur Seite nieder. Zur Seite sitzend sprach nun Vacchagotto der Pilger also zum Erhabenen:

»Wie doch wohl, o Gotamo: ‚Ewig ist die Welt; dies nur ist Wahrheit, Unsinn anderes‘: hegt Herr Gotamo solche Ansicht?«

»Nicht heg’ ich, Vaccho, solche Ansicht: ‚Ewig ist die Welt; dies nur ist Wahrheit, Unsinn anderes.‘«

»Wie dann, o Gotamo: ‚Zeitlich ist die Welt; dies nur ist Wahrheit, Unsinn anderes‘: hegt Herr Gotamo solche Ansicht?«

»Nicht heg’ ich, Vaccho, solche Ansicht: ‚Zeitlich ist die Welt; dies nur ist Wahrheit, Unsinn anderes.‘«

»Und wie nun, o Gotamo: ‚Endlich ist die Welt; dies nur ist Wahrheit, Unsinn anderes‘: hegt Herr Gotamo solche Ansicht?«

»Nicht heg’ ich, Vaccho, solche Ansicht: ‚Endlich ist die Welt; dies nur ist Wahrheit, Unsinn anderes.‘«

»Wie dann, o Gotamo: ‚Unendlich ist die Welt; dies nur ist Wahrheit, Unsinn anderes‘: hegt Herr Gotamo solche Ansicht?«

»Nicht heg’ ich, Vaccho, solche Ansicht: ‚Unendlich ist die Welt; dies nur ist Wahrheit, Unsinn anderes.‘«

»Und wie nun, o Gotamo: ‚Leben und Leib ist ein und dasselbe; dies nur ist Wahrheit, Unsinn anderes‘: hegt Herr Gotamo solche Ansicht?«