»Wenn, o Herr, die früheren Anhänger anderer Orden, welche in diese Lehre und Zucht aufgenommen werden, die Weihe erhalten wollen, vier Monate bleiben, und nach Verlauf von vier Monaten, wenn sie also verblieben sind, von innig erfahrenen Mönchen aufgenommen und eingeweiht werden in das Mönchthum, so will ich vier Jahre bleiben: und nach Verlauf von vier Jahren sollen mich, wenn ich also verblieben bin, innig erfahrene Mönche aufnehmen und einweihen in das Mönchthum.«

{513} Es wurde Māgandiyo der Pilger vom Erhabenen aufgenommen, wurde mit der Ordensweihe belehnt.

Nicht lange aber war der ehrwürdige Māgandiyo in den Orden aufgenommen, da hatte er, einsam, abgesondert, unermüdlich, in heißem, innigem Ernste gar bald was edle Söhne gänzlich vom Hause fort in die Hauslosigkeit lockt, jenes höchste Ziel des Asketenthums noch bei Lebzeiten sich offenbar gemacht, verwirklicht und errungen. ›Versiegt ist die Geburt, vollendet das Asketenthum, gewirkt das Werk, nicht mehr ist diese Welt‹ verstand er da. Auch einer war nun der ehrwürdige Māgandiyo der Heiligen geworden.

76.

Achter Theil

Sechste Rede

SANDAKO

Das hab’ ich gehört. Zu einer Zeit weilte der Erhabene bei Kosambī[80], im Stiftungsgarten.

Zu dieser Zeit nun hielt sich der Pilger Sandako in der Großen Feigenbaumgrotte auf, in Gesellschaft vieler Pilger, von fünfhundert Pilgern umgeben.

Als nun der ehrwürdige Ānando gegen Abend die Gedenkensruhe beendet hatte, wandte er sich an die Mönche und sprach: