Da begab sich denn jener Jünger zu Brahmāyu dem Priester zurück und sprach also zu ihm:

»Angenommen ist der Herr vom Asketen Gotamo: wie es nun dem Herrn belieben mag.«

Und Brahmāyu der Priester begab sich zum Erhabenen hin. Und die Leute dort sahn Brahmāyu den Priester von ferne herankommen, und als sie ihn gesehn machten sie ihm von beiden Seiten Platz, als einem so angesehnen, berühmten Manne. Aber Brahmāyu der Priester sprach also zu ihnen:

»Schon gut, Liebe, bleibt auf eueren Sitzen: ich werde mich hier nahe beim Asketen Gotamo niederlassen.«

Und Brahmāyu der Priester schritt zum Erhabenen hin, wechselte höflichen Gruß und freundliche, denkwürdige Worte mit dem Erhabenen und setzte sich seitwärts nieder. Seitwärts sitzend gedachte nun Brahmāyu der Priester bei sich[216]: {527} ›Angenommen hat mich der Asket Gotamo: was soll ich wohl den Asketen Gotamo fragen, über ein äußeres Verhältniss oder ein inneres?‹ Und Brahmāyu der Priester sagte zu sich: ›Ich kenne die äußeren Verhältnisse, und die Leute fragen mich bei solchen Dingen um Rath; wie, wenn ich nun den Asketen Gotamo eben um ein inneres Verhältniss befragte?‹ Und Brahmāyu der Priester wandte sich an den Erhabenen mit den Sprüchen:

»Wie kann man wohl ein Priester sein

Und Vedenmeister, sag’ es mir,

Drei Wissen, Herr, wie hegt man die,

Und was bedeutet ausgelernt?

»Geheiligt leben, kann man das,