Um diese Zeit nun hielt sich der ehrwürdige Sāriputto, mit vielen Mönchen weiterwandernd, bei Dakkhiṇāgiri auf. Da nun begab sich einer der Mönche, der zu Rājagaham die Regenzeit zugebracht hatte, nach Dakkhiṇāgiri, dorthin wo der ehrwürdige Sāriputto weilte. Dort angelangt wechselte er mit dem ehrwürdigen Sāriputto höflichen Gruß und freundliche, denkwürdige Worte und setzte sich seitwärts nieder. Und zu jenem Mönche, der da seitwärts saß, sprach nun der ehrwürdige Sāriputto also:
»Ist wohl, Bruder, der Erhabene rüstig und munter?«
»Rüstig, Bruder, ist der Erhabene und munter.«
»Und ist auch, Bruder, die Jüngerschaar rüstig und munter?«
»Auch die Jüngerschaar, Bruder, ist rüstig und munter.«
»Da lebt, Bruder, zu Taṇḍulapāladvārā ein Priester Namens Dhanañjani: ist wohl, Bruder, dieser Priester Dhanañjani rüstig und munter?«
»Auch Dhanañjani, Bruder, der Priester, ist rüstig {603} und munter.«
»Und ist wohl, Bruder, Dhanañjani der Priester recht beflissen?«
»Und wie gar, Bruder, ist Dhanañjani der Priester recht beflissen! Dhanañjani, Bruder, der Priester, verlästert beim König die priesterlichen Hausväter: und bei den priesterlichen Hausvätern verlästert er den König. Seine Gattin, die fromm war, aus frommem Hause heimgeführt die ist ihm gestorben, und er hat eine andere Gattin, die unfromm ist, aus unfrommem Hause, geheirathet.«
»Schlechtes, wahrlich, Bruder, haben wir gehört, da wir gehört haben wie unbeflissen Dhanañjani der Priester ist. Möchten wir doch gelegentlich einmal mit Dhanañjani dem Priester zusammentreffen, auf dass da irgend eine Unterredung stattfände.«