»Es gefällt mir durchaus nicht, o Herr, dass Upāli der Hausvater den Asketen Gotamo beim Wort nehmen soll. Der Asket Gotamo, o Herr, ist ja listig, versteht verlockende List, wodurch er die Jünger anderer Asketen anlockt.«
»Unmöglich ist es, wahrlich, Tapassī, es kann nicht sein, dass sich Upāli der Hausvater zum Jüngerthum des Asketen Gotamo bekehre: möglich aber ist es wohl, dass sich der Asket Gotamo zum Jüngerthum des Hausvaters Upāli bekehre. Gehe du, Hausvater, und nimm den Asketen Gotamo in einem solchen Gespräche beim Wort: sei es ich eben, Hausvater, der den Asketen Gotamo beim Wort nimmt, sei es Dīghatapassī der Freie Bruder, sei es du.«
»Recht so, Herr!« entgegnete da Upāli der Hausvater dem Freien Bruder Nāthaputto. Dann stand er von seinem Stuhle auf, begrüßte den Freien Bruder Nāthaputto ehrerbietig, ging rechts herum und begab sich nach dem Mangohaine Pāvārikos, dorthin {376} wo der Erhabene weilte. Dort angelangt begrüßte er den Erhabenen ehrerbietig und setzte sich seitwärts nieder. Seitwärts sitzend wandte sich nun Upāli der Hausvater also an den Erhabenen:
»Ist wohl, o Herr, Dīghatapassī der Freie Bruder hiergewesen?«
»Hiergewesen ist, Hausvater, Dīghatapassī der Freie Bruder.«
»Und hast du, o Herr, mit Dīghatapassī dem Freien Bruder ein Gespräch geführt?«
»Ich habe, Hausvater, mit Dīghatapassī dem Freien Bruder ein Gespräch geführt.«
»Und was war das, o Herr, für ein Gespräch, das du mit Dīghatapassī dem Freien Bruder geführt hast?«
Da berichtete nun der Erhabene dem Hausvater Upāli Wort für Wort das ganze Gespräch mit Dīghatapassī dem Freien Bruder. Also berichtet erwiderte Upāli der Hausvater dem Erhabenen:
»Gut, gut ist, o Herr, Tapassī: wie ein erfahrener Jünger, der des Meisters Lehre von Grund aus versteht, hat eben da Dīghatapassī der Freie Bruder dem Erhabenen Bescheid gegeben. Was gilt wohl ein erbärmlicher Gedankenstreich im Vergleiche zu dem so gewichtigen Werkstreich? Vielmehr ist ein Werkstreich bei weitem der üblere, um böse That zu thun, um böse That zu begehn, und nicht so sehr der Wortstreich, und nicht so sehr der Gedankenstreich.«