Nach diesen Worten wandte sich Abhayo der Königsohn also an den Erhabenen:

»Vortrefflich, o Herr, vortrefflich, o Herr! Gleichwie etwa, o Herr, als ob man Umgestürztes aufstellte, oder Verdecktes enthüllte, oder Verirrten den Weg wiese, oder ein Licht in die Finsterniss hielte: ›Wer Augen hat wird die Dinge sehn‹: ebenso auch hat der Erhabene die Lehre gar manigfach gezeigt. Und so nehm’ ich, o Herr, beim Erhabenen Zuflucht, bei der Lehre und bei der Jüngerschaft: als Anhänger möge mich der Erhabene betrachten, von heute an zeitlebens getreu.«[30]

59.

Sechster Theil

Neunte Rede

VIEL DER GEFÜHLE

Das hab’ ich gehört. Zu einer Zeit weilte der Erhabene bei Sāvatthī, im Siegerwalde, im Garten Anāthapiṇḍikos.

Da nun begab sich Pañcakaṉgo der Baumeister dorthin wo der ehrwürdige Udāyī weilte. Dort angelangt begrüßte er den ehrwürdigen Udāyī ehrerbietig und setzte sich zur Seite hin. Zur Seite sitzend sprach nun Pañcakaṉgo der Baumeister also zum ehrwürdigen Udāyī:

»Wieviel Gefühle hat wohl, Herr Udāyī, der Erhabene angegeben?«

»Drei Gefühle, Hausvater, hat der Erhabene angegeben: das wohlige Gefühl, das wehe Gefühl und das weder wohlig noch wehe Gefühl. Das, o Hausvater, sind die drei Gefühle, {397} die der Erhabene angegeben hat.«