»Wohl, o Bruder!« sagten da jene Mönche, dem ehrwürdigen Mahāmoggallāno willfahrend; und sie standen auf, nahmen Mantel und Schaale und begaben sich dorthin wo der Erhabene weilte. Dort angelangt begrüßten sie den Erhabenen ehrerbietig und setzten sich seitwärts nieder. Und zum ehrwürdigen Sāriputto, der an der Seite saß, sprach der Erhabene also:
»Was dachtest du, Sāriputto, da ich die Mönchgemeinde entließ?«
»Also dacht’ ich, o Herr, da der Erhabene die Mönchgemeinde entließ: ›Selbstgenugsam will jetzt der Erhabene säliger Gegenwart genießen, und auch wir wollen jetzt selbstgenugsam säliger Gegenwart genießen.‹«
»Gehe du, Sāriputto, gehe du, Sāriputto: und nicht wieder, Sāriputto, sollst du einen solchen Gedanken hegen.«
Und der Erhabene wandte sich an den ehrwürdigen Mahāmoggallāno:
»Was dachtest du, Moggallāno, da ich die Mönchgemeinde entließ?«
»Also dacht’ ich, o Herr, da der Erhabene die Mönchgemeinde entließ: ›Selbstgenugsam will jetzt der Erhabene säliger Gegenwart genießen, ich aber und der ehrwürdige Sāriputto werden uns jetzt der Mönchgemeinde annehmen.‹«
»Gut, gut, Moggallāno: sei es eben ich, der sich da der Mönchgemeinde annimmt, sei es eben Sāriputto und Moggallāno.«
Und der Erhabene wandte sich nun an die Mönche:
»Vier Gefahren, ihr Mönche, sind da bei einem Badenden zu gewärtigen: welche vier? Die Gefahr der Woge, die Gefahr des Krokodils, die Gefahr des Strudels, die Gefahr des Haies. Das, ihr Mönche, sind die vier Gefahren, die bei einem Badenden zu gewärtigen sind. Ebenso nun auch, ihr Mönche, sind da vier Gefahren bei manchem Menschen zu gewärtigen, der in diese Lehre und Ordnung, aus dem Hause in die Hauslosigkeit gezogen ist: welche vier? {460} Die Gefahr der Woge, die Gefahr des Krokodils, die Gefahr des Strudels, die Gefahr des Haies.