"Der Glanz des hunderttausendfachen Brahma nimmt nicht zu, sondern nimmt stätig ab."

Wie ein Stück Eisen, das, weißglühend aus dem Schmiedeofen genommen, bald danach rotglühend wird: also hatte der Glanz des hunderttausendfachen Brahma jetzt einen rötlichen Schein bekommen.

"Mich wundert, was das wohl zu bedeuten hat," sagte Kamanita.

"Das hat es zu bedeuten, mein Freund, daß der Glanz des hunderttausendfachen Brahma im Erlöschen begriffen ist."

"Unmöglich, Vasitthi, unmöglich! Was würde dann aus dem Glänze und der Herrlichkeit dieser ganzen Brahmawelt werden?"

"Daran hat er gedacht, als er sagte:

'Bis in den höchsten Lichthimmel drängt das Leben sich--und zerfällt.
Wisset, einmal erlischt gänzlich auch der Glanz einer Brahmawelt'"

Schon nach einigen tausend Jahren erfolgte die ängstlich überstürzte Frage Kamanitas:

"Wer hat denn diesen schrecklichen, diesen weltzermalmenden Ausspruch getan?"

"Wer sonst, als er, der Erhabene, der Weltkenner, der Vollendete, der Buddha."