[793] A. a. O. 23, 26, 27.
[794] Hist. eccl. VI, 19.
[795] Die Gedankenübertragung ist in solchem Falle stets von der Willensthätigkeit des Übertragenden abhängig. Ist also der Wille des Übertragenden ein böser, bleibt der übertragene Gedanke an der Schwelle des Bewußtseins stehen und setzt er sich nur in körperliche Empfindung um, so wird eine derartige psychische Operation stets irgendwelche Krankheitserscheinungen im Gefolge haben, die um so greller sich geltend machen, je schwächer die Seelenkräfte des Objekts und je stärker die des Operierenden sind. Dies zugegeben, kann der Fall gedacht werden, daß A auf B in dieser Weise nachteilig einwirkt, so lange die Empfindung bei B nicht zum Bewußtsein gekommen ist; wenn dies aber geschehen ist und B eine stärkere psychische Kraft besitzt als A, so wird B auf gleiche Weise reziprok wirken können, denn wie Paracelsus schon eben so naiv als richtig sagt: „der stärkere Geist überwindet den schwächeren, der stärkere wehrt sich besser und macht sich den schwächern unterthan.“ Auf diese einfache Formel läßt sich die ganze heilende wie schadende Magie, das Maleficium, der böse Blick, das Beschreien und endlich der Heilmagnetismus zurückführen. Darin begründet sich auch die alte Erfahrung, daß Frauen, Kinder, Tiere &c., bei denen der Wille und überhaupt die psychischen Kräfte wenig oder gar nicht zur Entwickelung gelangten, als der „Bezauberung“ ganz besonders unterworfen gelten.
[796] Vielleicht auch nur Experimentalpsychologen.
[797] Enn. V. Lib. V. cap. 7.
[798] Enn. V. Lib. I, cap. 7. Lib. II, cap. 1.
[799] Enn. IV. Lib. III, cap. 17.
[800] Enn. V. Lib. I, cap. 4.
[801] Enn. III. Lib. II, cap. 1.
[802] Enn. V. Lib. IX, cap. 9. VI. Lib. VII, cap. 12.