Elfter Abend.

Vati, ruft Hans, in das Zimmer stürmend, Vati, unser Karo ist wieder da; er hat einen großen Strick um den Hals und sieht ganz jämmerlich aus.

Dr. E.: So bring ihn herein; er ist vermutlich gestern von einem Hundefänger aufgegriffen worden und ihm wieder entlaufen.

Kurt und Hans holen Karo, den Pudel, der bellend an seinem Herrn emporspringt und von einem zum andern läuft, um seine Freude auszudrücken.

Ach, du armes Tier, sagt Hans, der ihm den Strick abnimmt, dir werden sie wohl übel mitgespielt haben. Komm mal her und laß dich ordentlich abküssen.

Liebkosungen des Hundes. Bandwurm

Nicht doch, Hans, ruft der Vater strenge, laß diese Kindereien mit dem Hunde. Freundlich sein und spielen könnt ihr mit ihm, soviel wie ihr wollt; aber küssen oder das Gesicht belecken lassen, muß ich unter allen Umständen verbieten.

Hans: Aber warum denn, Papa? Der Karo ist doch so ein gutes Tier!

Dr. E.: Darauf kommt es in diesem Falle gar nicht an, ob der Hund gut oder böse ist. Ich fürchte auch gar nicht, daß er dir einmal die Nase abbeißt. Aber es gibt andere sehr ernste Gründe, welche jeden verhindern sollten, sich von einem Hunde belecken zu lassen.