»Um dieselbe Stunde.«
»Ich werde dir wieder einen Kahn senden. Wie viel verlangst du für heute?«
»Nichts. Wenn die Kranke gesund ist, magst du mir geben, was dir beliebt.«
Er griff dennoch in die Tasche, zog eine reich gestickte Börse hervor, nahm einige Stücke und reichte sie Halef hin.
»Hier, nimm du!«
Der wackere Halef-Agha griff mit einer Miene zu, als ob es sich um eine große Gnadenbezeugung gegen den Ägypter handle, und meinte, das Bakschisch ungesehen in seine Tasche senkend:
»Abrahim-Mamur, deine Hand ist offen und die meine auch. Ich schließe sie gegen dich nicht zu, weil der Prophet sagt, daß eine offene Hand die erste Stufe zum Aufenthalte der Seligen sei. Allah sei bei dir und auch bei mir!«
Wir gingen, von dem Ägypter bis in den Garten begleitet, wo uns ein Diener die in der Mauer befindliche Thür öffnete. Als wir uns allein befanden, griff Halef in die Tasche, um zu sehen, was er erhalten hatte.
»Drei Goldzechinen, Effendi! Der Prophet segne Abrahim-Mamur und lasse sein Weib so lange als möglich krank bleiben!«
»Hadschi Halef Omar!«