»So schwimme ich.«
»Oder Abrahim-Mamur kann dich töten. Ich habe es ihm angesehen, daß er dein Freund nicht ist.«
»So könntest du mir auch nicht helfen.«
»Nicht? Sihdi, Halef Agha ist der Mann, auf den du dich allzeit verlassen kannst!«
»So komm!«
Es war ihm natürlich sehr um sein Bakschisch[27] zu thun.
[27] Trinkgeld.
Der Weg wurde ganz in derselben Weise zurückgelegt, doch war ich heute natürlich aufmerksamer auf alles, was mir von Nutzen sein konnte. Im Garten, den wir durchschreiten mußten, lagen mehrere starke und ziemlich lange Stangen. Sowohl das Außen- wie auch das Innenthor wurden immer mit breiten, hölzernen Riegeln verschlossen, deren Konstruktion ich mir genau merkte. Einen Hund sah ich nirgends, und von dem Bootssteuerer erfuhr ich, daß außer dem Herrn, der Kranken und einer alten Wärterin elf Fellahs zu dem Hause gehörten und nachts auch in demselben schliefen. Der Herr selbst schlief stets auf dem Diwan seines Selamlük.
Als ich dort eintrat, kam er mir mit einer sichtlich freundlicheren Miene entgegen, als diejenige war, mit welcher er mich gestern entlassen hatte.
»Sei mir willkommen, Effendi! Du bist ein großer Arzt.«