»Wie?«

»Dieser Mensch hat sie für seine Sklavin ausgegeben, hat sie an Abrahim-Mamur verkauft und ihm eine Schrift darüber ausgehändigt, in welcher sie für eine cirkassische Sklavin gilt.«

»Ah, darum also ist diese Freundin mit ihrem Vater so plötzlich verschwunden!«

»Nur darum. Er hat sie dann auf ein Schiff gebracht und ist mit ihr erst nach Cypern, dann nach Ägypten gefahren. Das Übrige ist Euch bekannt.«

»Wie hieß der Mann, der sie verkaufte?« fragte ich unwillkürlich.

»Barud el Amasat.«

»El Amasat – el Amasat – dieser Name kommt mir sehr bekannt vor. Wo habe ich ihn gehört? War dieser Mensch ein Türke?«

»Nein, sondern ein Armenier.«

Ein Armenier – – ah, jetzt wußte ich es! Hamd el Amasat, jener Armenier, welcher uns auf dem Schott Dscherid verderben wollte und dann aus Kbilli entfloh – war es derselbe? – Nein, denn die Zeit stimmte nicht.

»Weißt du nicht,« fragte ich Isla, »ob dieser Barud el Amasat einen Bruder hat?«