»Ja. Warum fragst du?«

»Weil ich dir für diese kurze Fahrt nicht achtzehn Misri geben werde.«

»So wirst du hier zurückbleiben und mit einem andern fahren müssen, der noch mehr verlangen wird.«

»Ich werde weder zurückbleiben, noch mit einem andern fahren. Ich fahre mit dir.«

»So giebst du die Summe, welche ich verlangt habe.«

»Höre, was ich dir sage! Diese beiden Männer haben mir ihre Tiere geliehen und mich zu Fuße begleitet von El Kahira für vier Mariatheresienthaler; bei der Hadsch wird jeder Pilger für einen Mariatheresienthaler über das Meer gesetzt; ich werde dir für mich und meinen Diener drei Thaler geben; das ist genug.«

»So bleibst du hier. Mein Sambuk ist kein Frachtschiff; er gehört dem Großherrn. Ich habe die Zehka[42] einzusammeln und darf keinen Passagier an Bord nehmen.«

[42] Eine Steuer, deren Ertrag nur zu Almosen bestimmt war.

»Aber wenn er achtzehn Misri bezahlt, dann darfst du! Grade weil dein Sambuk dem Großherrn gehört, wirst du mich aufnehmen müssen. Blicke noch einmal hier in das Bjuruldu! Hier stehen die Worte ›hep imdad wermek, sahihlik itschin meschghul, ejertsche akdschesiz – alle Hilfe leisten, für Sicherheit bedacht sein, selbst ohne Bezahlung.‹ Hast du das verstanden? Einen Privatmann müßte ich bezahlen; einen Beamten brauche ich nicht zu bezahlen. Ich gebe dir freiwillig diese drei Thaler; bist du nicht einverstanden, so wirst du mich umsonst mitnehmen müssen.«

Er sah sich in die Enge getrieben und begann, seine Forderung zu mäßigen. Endlich nach langer Debatte hielt er mir die Hand entgegen: