Wir ritten weiter und gelangten nach fünf Minuten vor das Thor eines Hauses, welches, eine Seltenheit in mohammedanischen Ländern, vier große, vergitterte Fenster nach der Straße zu hatte.
»Hier ist es!«
»Wem gehört das Haus?«
»Dem Dschewahirdschi[77] Tamaru. Er hat mir Auftrag gegeben.«
[77] Juwelier.
»Wird er zu Hause sein?«
»Ja.«
»So kannst du zurückkehren. Hier hast du noch ein Bakschisch!«
Unter vielen Dankesworten setzte sich der Mann auf einen seiner Esel und ritt von dannen. Ich trat mit Halef in das Haus und wurde von einem Schwarzen nach dem Garten gebracht, in welchem sich sein Herr befand. Diesem trug ich mein Anliegen vor, und sofort führte er mich in das Haus zurück und zeigte mir eine Reihe von Gemächern, welche leer standen. Ich mietete zwei auf eine Woche und hatte dafür zwei Talaris, was als eine sehr anständige Bezahlung angesehen werden mußte, zu entrichten. Dafür wurde ich aber auch nicht ausgefragt. Ich nannte nur den Namen, welchen mir Halef gegeben hatte.
Im Laufe des Nachmittags ging ich, um mir die Stadt anzusehen.